Index Sonnenschutz
Markisentuch
Acryltuch
Polyestertuch
Rollotuch
Glasfasertuch
Falten
Kreidestreifen
Volant
Wellenrand
Wasserdichtheit
Faltenwurf
Wabenbildung
Ausfallwinkel
Winkeljustierung
Breite
Ausfall
Fallschiene
Konsole
Deckenmontage
Wandmontage
Balkenmontage
Norm EN 13561
Norm EN 13659
Sicherheit
Elektromotor (Rohrmotor)
Fernbedienung
Schocksensor
Regensensor
Sonnen- und Windwächter
Windsensor
Schneckengetriebe
Handkurbel
Gurtwickler
Windwerk
Monokommando
Tuchkonfektion
Gelenkarm
Gelenkarmmarkise mit offenem Tragrohr
Gelenkarmmarkise mit Tragrohrkassette
Zwei-Rohr-System
Selbsttragende Konstruktionen
Gelenkarmmarkise mit Halbkassette
Gelenkarmmarkise mit Kassette
Puderlack
Eloxieren
Regenmarkise
Abwasserrinne (Regenrinne)
Stranggepresstes Aluminium
Rollformen
Aluminiumguss
Tragrohr
Tuchwelle
Variovolant
Außenrollo
Ziprollo
Reißverschlussrollo
Windfester Rollo
Seitenführungen
Fallarmmarkise
Windfeste Arme
Gleitarme
Rollläden
Muffeln
RAL-Farbe
Strukturlack
Gasfederarm
Mauerarten
Universaldübel
Gewindebolzen
Durchsteckanker
Injektionskleber
Schraubanker
Distanzrohr
Markisentuch
Allgemeinbegriff für sonnenabschirmendes Textil mit besonderem Fokus auf Langzeit-UV-Schutz. Es gibt verschiedene Tuchsorten (Acryl, Polyester, Glasfaser), die für verschiedene Anwendungen geeignet sind.
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Acryltuch
Acryltuch ist das traditionelle Markisentuch. Früher war dieses nur in orange und aus Baumwolle erhältlich, inzwischen gibt es viele verschiedene Farben und Muster. Die Textiltücher sind aus spinndüsengefärbtem Polyacrylgarn gewebt, wodurch sie besonders UV-beständig sind. Nach dem Weben wird das Tuch wasser- und schmutzabstoßend behandelt.
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Polyestertuch
Polyestergarn kann als dichtes Markisentuch gewebt werden oder mit einer offenen speziell behandelten Struktur als Screentuch verwendet werden. Polyester ist stabiler als Acryl oder Glasfaser, kann dadurch allerdings weniger UV-beständig und farbecht sein. Dies tritt vor allem bei asiatischem Polyestermarkisentuch auf. Inzwischen sind Markisentücher erhältlich, die mithilfe von extra Nachbehandlungen und Nanotechnologie den strengen Anforderungen entsprechen.
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Rollotuch
Rollotuch wird bei Senkrecht- und Terrassenmarkisen eingesetzt. Es gibt drei Varianten: Gewebte PVC-beschichtete Glas- und Polyesterfaser und vorgespanntem Tuch behandelt und mit Flüssig-PVC behandelt. Das Tuch ist in verschiedenen Höhen erhältlich, mit einer Maximalhöhe von 280cm. Darüber werden Tücher ultraschallverschweisst und mit sichtbarer Schweissnaht geliefert. Polyestertuch kann ebenfalls als Screentuch verwendet werden , in dem das Polyestergewebe aufgespannt und mit Flüssig-PVC fixiert wird. Resultat ist ein Tuch mit grosser Zugkraft und Formfestigkeit. Dieses Tuch ist besonders leicht und wird meistens horizontal oder für Schrägen eingesetzt so wie bei Wintergartenmarkisen. Eine andere Variante ist PVC-umhülltes Polyester, dass durch Erwärmung die Fasern aneinander schmilzt.
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Glasfasertuch
Glasfasertuch wird hauptsächlich als Screentuch eingesetzt. Die Glasfaser ist PVC-beschichtet und wird nach dem Weben erwärmt, um die extra Verbindung der Fasern zu erreichen. Dieses Tuch ist stabil und hervorragend beständig gegen UV-Strahlen.
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Falten
Bei der Konfektion des Tuches können kleine Falten entstehen, die bei Gegenlicht begrenzt sichtbar bleiben und dann Bleistiftstreifen ähneln. Diese Streifen sind nicht zu verhindern und treten vor allem bei hellen Farben auf.
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Kreidestreifen
Wahrend des Herstellungsprozesses von Markisentuch können Kreidestreifen entstehen. Auch durch größte Sorgfalt ist dies nicht zu verhindern, betreffende Beschwerden sind unbegründet. Glücklicherweise kommt dies selten vor und ist meistens nicht auffällig.
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Volant
Ein Volant ist ein gerader oder gewellter Rand, der an der Markisenvorderseite befestigt wird. Manchmal sorgt er bei einer Semikassettenmarkise zum Verbergen der Arme, meistens dient er allerdings zur Abwehr von niedrigem Sonnenstand. Nachteil von Volants ist ständige Bewegung und Schmutzempfindlichkeit, weswegen Volants im Winter auch oft entfernt werden. Volants werden immer mit Einfassband gesäumt.
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Wellenrand:
Ein Wellenrand ist ein Volant mit einem gewellten Rand.
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Wasserdichtheit
Gewebtes Acryl-, Polyester und Screentuch sind niemals komplett wasserdicht wegen minimaler Abstände zwischen den Fäden. Bei Nachbehandlung werden bestimmte Coatings verwendet, um das Tuch wasser- und schmutzabstoßend zu machen, was keine Wasserdichtheit garantiert. Wasserdichtes Tuch ist erhältlich und wird meist vollständig mit einer Paste zugeschmiert. Bei den Nähten kann es immer noch zu Lecks kommen, die mit dem Verkleben der Tuchnähte oder Sealen zu verhindern sind. Essenziell ist immer, dass keine Sackformung entstehen darf, die zu Wasseransammlung führen kann. Dies führt zum Verfall von Einzelteilen, Lockerung aus der Wand oder Verletzungen.
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Faltenwurf
Acryl- und Polyestertücher sind flexibel und beweglich. Da bei Tuchkonfektion Doppelnähte beim Aneinandernähen der Bahnen und Seitensäume entstehen, entstehen auch Verdickungen beim Aufrollen. Der Aufrolldurchmesser ist dadurch am Saum größer als in der Tuchmitte. Zusammen mit anderen Erscheinungsbildern wie Durchhängen der Tuchrolle und des Tuches selbst, kann Falten- und Wabenbildung vorkommen. Diese tritt eventuell auch beim Aufrollen einer nassen Markise auf. Um Faltenbildung zu verhindern, muss die Markise darum so schnell wie möglich wieder ausgerollt und getrocknet werden. Wabenbildung kann nicht verhindert werden.
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Wabenbildung
Siehe Faltenwurf.
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Ausfallwinkel
Der Winkel des Tuches einer Gelenkarmmarkise. Dieser Winkel wird durch den Armstand bestimmt und kann mit der Winkeljustierung eingestellt werden.
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Winkeljustierung
Die Winkeljustierung sorgt für den Neigungswinkel der Gelenkarmmarkise. An der Winkeljustierung kommen alle Markisenkräfte über die Gelenkarme zusammen, die daran montiert sind. Durch eloxiertes Aluminium, Aluminiumgussnachbehandlung oder Schmiedewerk werden diese stark konstruiert. Normalerweise wird der Winkel bei der Montage eingestellt auf min. 14° im Bezug auf Abwasserabfuhr und Regen.
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Breite
Die Breit eist das maximale Breitenmaß zwischen den Außenseiten der Seitenabdeckungen. Das Tuch selbst ist schmaler, bei Gelenkarmmarkisen manchmal sogar 20cm.
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Ausfall
Der Ausfall einer Gelenkarmmarkise ist das Schrägmaß von der Mauer bis zum Ende der Fallschiene. Manche Lieferanten erklären anders und nehmen den senkrechten Abstand von der Mauer bis zur Vorderseite der Fallschiene in einem 14° Winkel, was zu einem 3% Unterschied führt. Bei Gelenkarmmarkisen betrifft dies das Senkrechtmaß von Mauer bis Fallschienenende bei einem 90° Armstand zur Mauer.
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Fallschiene:
Die Fallschiene, meist aus Aluminium, ist das Profil, dass an der Vorderseite das Tuch festhält. Durch Drehen der Tuchrolle bewegt sich die Fallschiene nach innen oder nach außen. An der Fallschiene wird der Volant befestigt.
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Konsole
Die Konsole sorgt für die Verbindung der Markise an der Mauer. Bei Tragrohrsystemen verfügen die Konsolen über eine Standardöffnung worin das Tragrohr- und daran die Markise- befestigt werden kann. Für neuere Systeme mit selbsttragendem Gehäuse gibt es spezielle Konsolen, die in das Markisenrückprofil oder die Winkeljustierung greifen. Wichtig ist, dass die Winkeljustierung nahe bei oder direkt hinter den Konsolen angebracht wird. Bei sogenannten Zwei-Rohr-Systemen ist die Konsole meist mit der Abschlusskappe integriert. Hierauf wird dann auch die Winkeljustierung montiert. Fallarmmarkisen werden entweder an der Konsole an der Seitenabdeckung oder mit losen Bügeln montiert, die hinter das Rückprofil greifen.
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Deckenmontage
Manche Konsolen können so gedreht werden, dass Deckenmontage möglich ist. Ansonsten sind sogenannte Deckenkonsolen erforderlich, auf die normale Konsolen passen. Bei Deckenmontage wird davon ausgegangen, dass diese in Beton geschieht.
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Wandmontage
Hierbei handelt es sich um die Standardmontageart. Wichtig ist die Bestimmung der Mauer, ob diese für die Montage der gewählte Markise geeignet ist und welche Konsolen und Befestigungsmittel verwendet werden müssen.
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Balkenmontage
Diese Methode wird viel in Deutschland und bei Fachwerkhäusern verwendet. Die Standardkonsolen werden dann an einer speziellen Balkenkonsole montiert. Diese werden mit langen Holzgewindebolzen oder durchgehenden Gewindestangen befestigt. Der Lieferant muss hier spezifizieren welches Maß zum Balkenzwischenmaß dazugezählt werden muss, um das Breitenmaß zu erhalten. Dies ist essenziell, um die Konsolen richtig befestigen zu können.
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Norm EN 13561:
Bei dieser Norm handelt es sich um die 2006 in Kraft getretene europäische Markisennorm. Hierin werden Sonnenschutzmarkisen in verschiedene Gruppen eingeteilt, die den Windwiderstand der jeweiligen Markisen angeben. Auf jeder verkauften und montierten Markise muss ein CE-Sticker, mit dem Herstellernamen und Windwiderstandsklasse der Markise geklebt sein. Zusammen mit der Markise müssen auch die notwendige Dokumentation und Gebrauchsanweisungen geliefert werden. Die Montage muss normgerecht ausgeführt werden. Dafür muss zuerst bestimmt werden, ob die Montageoberfläche für eine Markisenmontage geeignet ist, oder eventuell Anpassungen vorgenommen werden müssen. Dies ist möglich indem die Mauer verstärkt oder stützt oder indem Kräfte besser verteilt und mehr Konsolen angebracht werden.
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Norm EN 13659:
Diese Norm bezieht sich auf Rollläden. Gerade Rollläden werden bei Sturm und Regen verwendet und müssen deswegen strapazierbarer sein. Ausgangspunkt dieser Norm sind das Gebiet und die Höhe in der der Rollladen montiert wird, im Zusammenhang mit der Windbelastung. Das Gebiet kann in zwei weitere Stücke verteilt werden, nämlich die Einteilung der Windgebiete aufgrund der Geschichte und der Einteilung laut der Bebauungsquantität. In Belgien und den Niederlanden gibt es eine Windgebietseinteilung, u.a. beabsichtigt für Giebelbau, Fenster und Türen, allerdings ist diese noch nicht auf Rollläden angepasst.
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Sicherheit
Rollläden haben im Bezug auf Einbruch auch eine vorbeugende Wirkung. Der Lamellenpanzer ist robust und mit einer Polyurethanfüllung versehen. Eindrücken oder Herausreißen des Panzers ist nicht einfach, allerdings nicht unmöglich. Im Einbruchsfalle wirkt es eher hemmend und kostet Zeit. Um Aufhebeln des Lamellenpanzers vorzubeugen wird der Rollladen mit Federn ausgestattet, die den Panzer bei Nachobendrücken straff gegen die Abdeckung drücken. Weiteres Aufhebeln ist dadurch unmöglich.
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Elektromotor (Rohrmotor)
Der Motor ist immer ein sogenannter Rohrmotor und wird in die Tuchwelle oder bei einem Rollladen im Achteckrohr, über das der Panzer rollt, eingebaut. Der Motor ist durch einen Mitnehmer und Adapter mit dem Rohr verbunden und kann es so bewegen. Die Spannung beträgt im Allgemeinen 230V AC (Wechselstrom) und das benötigte Motorvermögen hängt von den Produktmaßen und – typen ab. Der Motor wird an beiden Endpunkten eingestellt. Bei einem Basismotor passiert dies durch mechanische Schraubsysteme. Moderne Elektromotoren können auch eingestellt werden und ausschalten anhand von Gegendruck oder Umdrehungszahl, für beide Typen sind Fernbedienungen erhältlich. Das Einstellen des Elektromotors passiert auch über Fernbedienung, bei Elektromotoren kann ein extra „Zwischenstand“ festgelegt werden.
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Fernbedienung
Die Fernbedienung schickt ein Funksignal an den Empfänger. Meistens ist der Empfänger im Motorkopf integriert, in seltenen Fällen handelt es sich hierbei um eine lose, mit dem Motor verbundene Einheit. Es sind auch schnurlose Schalter erhältlich, die genauso funktionieren wie eine lose Fernbedienung, allerdings wie ein Schalter aussehen. Vorteil ist, dass Verkabelung nicht nötig ist, sie fest installiert sind und dadurch nicht verloren gehen.
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Schocksensor
Schocksensoren messen Erschütterungen. Der Sensor wird meist in der Fallschiene montiert. Sobald diese sich zu heftig oder plötzlich bewegt, schickt der Sensor ein Funksignal an den Empfänger vom Elektromotor und wird die Markise eingeholt. Einstellungsfehler können zu Schäden führen.
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Regensensor
Der Regensensor schickt ein Funksignal an den Empfänger beim Elektromotor und steuert den Markiseneinzug bei Regen. Einstellungsfehler können zu Schäden führen.
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Sonnen- und Windwächter
Der Sonnen- und Windwächter ist ein Sensor, der die Markise vollständig steuert. Bei bestimmten Sonneneinfall öffnet sich die Markise, windet es stark, wird die Markise geschlossen. Der Windsensor hat eine höhere Priorität als der Sonnensensor, d.h. wenn die Sonne scheint und es stark windet, wird die Markise geschlossen oder bleibt zu. Einstellungsfehler können zu Schäden führen.
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Windsensor
Ein Windsensor schickt ein Funksignal an den Empfänger des Elektromotors, um die Markise bei zuviel Wind einzufahren. Die Stelle an der der Sensor montiert wird und dessen Einstellung sind essenziell. Fehler können zu Schäden führen.
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Schneckengetriebe
Ein Schneckengetriebe ist ein mechanisches Gewinde, das die Tuchrolle in Bewegung setzt. Das Gewinde ist mit einer Öse versehen, in die die Handkurbel gehängt werden kann, womit der Mechanismus in Gang gesetzt wird. Das Getriebe enthält oft einen Verzögerungsmechanismus, um die Handbedienung zu vereinfachen. Hierdurch nimmt die Ausführkraft allerdings auch die Rollschnellheit ab.
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Handkurbel
Die Handkurbel wird im Schneckengetriebe angebracht und durch Drehbewegung der Hand bewegt sich die Kurbel und wird die Markise in Bewegung gesetzt. Handkurbeln sind in verschiedenen Längen erhältlich, abhängig von der Montagehöhe des Produktes und der Größe des Nutzers.
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Gurtwickler
Ein Gurtwickler ist eine Rolle mit integriertem Federsystem. Diese Feder sorgt dafür, dass das Band sich zurück aufrollt auf die Gurtscheibe. Bei den meisten Anwendungen befindet sich ein Gehäuse um dieses System.
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Windwerk
Findet die Bedienung mit einem Stahldraht statt, wird dies mit einem Windwerk mit Kurbel verbunden. Dieses System kommt kaum noch vor, wird aber bei Platzmangel für alternative Wanddurchführungen verwendet, da das Kabel nur einen 3mm Durchmesser hat.
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Monokommando
Ein Monokommando ist eigentlich einer Jalousienbedienung abgeleitet. Mit einer Bedienung kann hiermit das System hoch und runter bewegt oder Lamellen verstellt werden. Bei Rollläden oder Außenrollos wird dieser Term zwar auch verwendet, ist aber die Bedienung mit Schneckengetriebe und Handkurbel gemeint. Dies wird immer weniger eingesetzt, da die Montage oft nicht einfach ist.
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Tuchkonfektion
Markisentuch wird mit Garn konfektioniert, manchmal mit besonders starkem Tenara-Faden. Eventuell wird Tuch auch geklebt. Ein Tuch besteht in der Regel aus 120 cm Bahnen. Rollotuch wird nicht genäht, sondern ultraschallverschweisst, wobei die Faserhülle schmilzt und die Fasern sich so aneinanderheften. Rollotuch ist in Rollen verschiedener Breite erhältlich ab 140 cm bis 285 cm. Bei anderen Größen oder wenn das Tuch nicht gedreht werden kann, werden Teile aneinander geschweißt, um die gewünschten Maße zu erhalten.
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Gelenkarm
Der Gelenkarm ist die Basis der Gelenkarmmarkise. Selbstredend handelt sich um einen Arm, der sich in der Mitte beugt. Der Arm ist aufgebaut aus einem Oberarmscharnier, Mittelscharnier und einem Kopfstück, welches mit der Fallschiene verbunden ist. Zwischen den verschiedenen Teilen befinden sich 2 (meist Aluminium-) Profile. Im obersten Profil befindet sich der Spannmechanismus, meist mit Federung. Mit Kabeln, Ketten oder Bändern wird die Federspannung durch das Mittelscharnier auf den anderen Armteil übermittelt. Die Kraft auf die Federung ist am größten wenn die Markise geschlossen ist. In der äußeren Position wird das einklappen durch Einrasten des Arms erschwert. Die maximale Ausklappposition wird durch Dimensionierung (Winkel) des Mittelscharniers bestimmt. Auf die Gelenkarme wirken große Kräfte. Bei neuen Markisen wird die Kraft meist durch eine Kunststoffrohrfolie gebändigt, die die Armteile zusammenhält. Oft wird diese schon in der Fabrik entfernt, manchmal muss sie vor Inbetriebnahme des Produktes entfernt werden. Seien Sie hierbei sehr vorsichtig und achten Sie darauf, dass das Tuch nicht schlaff hängt. So wird dafür gesorgt, dass der Rollköcher und das Tuch plötzliches ausklappen des Tuches verhindern. Hierauf muss auch bei Reparaturen geachtet werden. Gelenkarme sind erhältlich in den Längen (Ausfall) 150 cm, 200 cm, 250 cm und 300 cm. In besonderen Fällen und bei bestimmten Markisentypen sind auch Ausfälle von 350 cm und 400 cm möglich.
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Gelenkarmmarkise mit offenem Tragrohr
Ein Tragrohrsystem ist ein Drei-Rohr-System, d.h. dass drei Rohre das Gelenkarmmarkisensystem bilden: Tuchrolle, Fallschiene und Tragrohr. Das Tragrohr ist die Verbindung zwischen Konsole und Mauer und dem Gehäuse und den Armen. Eine offene Tragrohrmarkise ist der älteste Gelenkarmmarkisentyp. Die Konsolen werden lose von der Markise an der Mauer befestigt wonach das Tragrohr der Markise eingeschoben wird. Zum Schutz des Tuches kann eventuell eine Abdeckung angebracht werden.
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Gelenkarmmarkise mit Tragrohrkassette
Da Tuch und Arme beschützt werden sollten, kann ein Gehäuse angebracht werden. Für die Rückseite gibt es meist keine Abdeckung, dafür muss die Wand sorgen. Allgemein sind ältere Systeme mit einem Tragrohr ausgestattet, an der alles befestigt wird: Die Konsole auf der einen, das Gehäuse und die Arme auf der anderen Seite. Die Konsolenanzahl kann von zwei bis acht Stück variieren und können relativ frei montiert werden, solange sie sich in der Nähe der Arme befinden. Bei neueren Systemen ist das Tragrohr durch einen robustes Gehäuse ersetzt worden. Allgemein wird dann nicht mehr von einem Tragrohrsystem, sondern von einer Markise mit selbsttragender Konstruktion gesprochen.
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Zwei-Rohr-System
Bei einem Zwei-Rohr-System wird das System gebildet aus einer Tuchrolle und der Fallschiene. Die Arme werden an den Abschlusskappen an der Seite befestigt, die gleichzeitig die Konsolen sind. Diese Systeme sind auch als Kassetten lieferbar. Neuere Typen kommen meist als selbsttragende Konstruktionen wodurch die Konsolen an mehreren Stellen befestigt werden können.
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Selbsttragende Konstruktionen
Moderne Gelenkarmmarkisen sind eigentlich immer Kassettensysteme. Die Rückprofile sind so robust ausgeführt, dass hieran das ganze System befestigt werden kann. An diesem Profil wird auch der Neigungswinkel der Gelenkarmmarkise befestigt.
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Gelenkarmmarkise mit Halbkassette
Bei einer Halbkassette liegen Tuchrolle und Tuch im Gehäuse, die Arme darunter. Um die Arme abzudecken wird meist ein Volant verwendet.
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Gelenkarmmarkise mit Kassette
Alle Markisenteile werden in geschlossenem Zustand im Gehäuse aufbewahrt. Vorteil ist, dass alles unter Dach und Fach ist. Nachteil ist, dass die Konstruktion somit wartungsempfindlich wird. Blätter und Staub können sich in der Kassette sammeln und extra Verschleiß verursachen.
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Puderlack
Unbehandeltes Aluminium aber auch Stahl kann in allen Farben pulverbeschichtet werden. Davor wird es gesäubert und vorbehandelt, dann wird Puder auf das Metall gespritzt. In einem 200° Ofen schmilzt das Puder und formt einen stark haftenden Lack. Siehe auch Pulverbeschichten.
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Eloxieren
Eloxieren ist eine Oberflächenbehandlung, um Aluminium durch Elektrolytenbehandlung mit einer Oxidlage zu versehen. Die Oxidlage ist hart, porös und verschleißfest. Danach kann mit einer Behandlung, bei der die Poren verschlossen werden (sealen), die Korrosionsbeständigkeit verbessert werden.
Der Eloxierprozess kennt folgende Prozessstufen:
- Reinigen. Zuerst werden das zu bedeckende Metall gereinigt, um Dreck und die natürliche Oxidlage zu entfernen.
- Eigentliches Eloxieren. Mit Gleichstrom wird eine Lage Oxidkristalle gefördert, indem das zu bedeckende Metall (positiv geladen) in einem Schwefel- oder Chromsäurebad platziert wird.
- Das Abdichten (Sealen) der porösen Kristalle durch Strom oder kochendem Wasser.
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Regenmarkise
Eine Sonnenmarkise ist kein Regenschirm. Normaltuch ist wasserabweisend behandelt und bei einem 14° Winkel und einer guten Abwasserrinne in der Fallschiene kann das Tuch in erster Instanz bei leichtem Regenschauer dem meisten Wasser widerstehen. Sobald es stärker regnet, saugt das Tuch sich voll und wird zuerst an den Nähten Wasser durchsickern. Unabhängig davon können „Säcke“ im Tuch entstehen, in denen sich Wasser sammelt. Dies kann ernste Folgen für Markise und Befestigung haben, darum sollte die Markise bei Regen immer eingefahren werden. Bei Montage unter sehr schrägen Winkeln oder mit extra Zwischenrollen, wodurch „Sackformung“ nicht mehr möglich ist, kann in Kombination mit speziell präpariertem Tuch und Schweißnähten eine wirklich wasserdichte Markise verwirklicht werden.
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Abwasserrinne (Regenrinne)
Die Regenrinne ist eine Vorrichtung in der Fallschiene, die das Wasser abfließen lässt.
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Stranggepresstes Aluminium
Strangpressen ist eine Gestaltungstechnik bei der Aluminium durch eine Matrize gepresst wird. In der Matrize befinden sich ein oder mehrere komplex geformte Löcher, die dem letztendlich geformten Stabmaterial, dem Strangpressprofil, seine Form verleiht. Es kann sich hierbei um ein massives oder hohles Profil handeln.
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Rollformen
Flaches Band wird durch mehrere hintereinander platzierte Führungsrollen in ein Profil gedrückt. Die Aufstellung der Führungsrollen bestimmt die letztendliche Profilform. Es ist ein Prozess, in dem mit dünnen Wänden relativ günstig Profile hergestellt werden können.
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Aluminiumguss
Bestimmte Markisenteile werden aus Aluminiumguss hergestellt. Hierbei wird Aluminium, evtl. unter Druck, in eine Form gegossen. Bei bestimmten Legierungen kann hiermit eine größere Härte erreicht werden. Manche Legierungen können durch eine spezielle Wärmebehandlung noch weiter verstärkt werden.
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Tragrohr
Am Tragrohr wird das traditionelle Tragrohr- oder Drei-Rohr-System aufgehängt. Meistens handelt es sich hierbei um ein verzinktes, gelacktes Stahlrohr von 30x30x2mm, 40x40x2mm oder 50x30x2mm. Tragrohrsysteme sind allgemein sehr stabil.
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Tuchwelle
Die Markisentuchwelle wird bei größeren Durchmessern (48 mm, 63 mm, 78 mm, 85 mm) meistens aus rollformtem, verzinktem Sendzimir- tahl hergestellt. Wenn die Welle sichtbar ist, wird sie manchmal gelackt oder in extra Tuch eingewickelt. Bei kleineren Rohrmaßen ( meist bei Rollos) wird stranggepresstes Aluminium verwendet. Besonders ist hierbei das Elektrorohr 48 mm: Lange Zeit war dies das kleinste Rohr, in das ein Motor passte. In der Tuchwelle befindet sich eine Öffnung, worin das Tuch mit der Tuchsehne geschoben und so über die gesamte Länge der Welle festgehalten wird. Bei Rollläden wird mit einer vergleichbaren Rohrqualität gearbeitet, allerdings in achteckiger Form ( 40 mm oder 60 mm). Hierauf wird der Rollpanzer gewickelt. An speziellen Anti-Hochstemmhaken kann der Panzer befestigt werden.
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Variovolant
Der Variovolant ist ein Volant mit variabeler Höhe. Der große Vorteil ist, dass auch niedrigstehende Sonne, die unter der Markise durchscheinen kann, so abgeschirmt werden kann. Der Volant wird an einer Tuchrolle in der Fallschiene befestigt und kann manuell bedient werden. Die Höhe des Volants ist oft beschränkt auf 80 cm, da in der Fallschiene nicht mehr Platz ist.
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Außenrollo
Ein Außenrollo ist eine Senkrechtmarkise. Rollos werden außerdem auch Sonnenfilter genannt und sind ein funktionales Produkt: Sie schirmen die Sonne ab und sind weniger windempfindlich als Fallarm- oder Gelenkarmmarkisen. Lästige Sonnenstrahlen werden abgewehrt aber die Sicht nach draußen bleibt, was vor allem bei Arbeit an Computern sehr geschätzt wird.
Der Rollo besteht au seiner Tuchrolle, einem Gehäuse, einer Anschlussschiene und Seitenführungen. Diese leiten die Fallschiene und sorgen dafür, dass die Fallschiene im Wind bewegungslos bleibt. Anstatt Aluminiumführungsprofilen werden hier manchmal auch Stahlkabel verwendet.
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Ziprollo
Ein Ziprollo ist ein Rollo mit einem „Zipper“, einem Reißverschluss. Dieser ist einfach ausgeführt und bewegt sich in einer Kunststoffführung, wodurch kein Spalt zwischen Tuch und Führung entstehen kann (kein Aufwehen oder Windbewegung).
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Reißverschlussrollo
Siehe Ziprollo.
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Windfester Rollo
Es gibt auch Rollos, die durch ein Federsystem eine bestimmte Vorspannung generieren und dadurch einfacher nach unten fallen und das Tuch straffen. Außerdem gibt es Systeme, die die Abschlussleiste in der äußersten Position verriegeln und so ein straffes Tuch bewerkstelligen.
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Seitenführungen
Seitenführungen für Rollos oder Rollläden sind stranggepresste Aluminiumprofile. Für die Montage auf der Laibung werden sie oft HTF-Führungen genannt, für Montage in der Laibung sind sie mit einer Flansch ausgestattet und heißen dann LHTF-Führungen. Bei Rollos können auch Kabel als Seitenführung dienen.
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Fallarmmarkise
Fallarmmarkisen sind die traditionellen Sonnenschutzmarkisen: Ein Tuch auf einer Rolle, eine Anschlussschiene und daran zwei Arme. Heutzutage werden sie oft als Sonnenschutz vor kleineren Fenstern auf Etagen und Büros an denen sich keine Terrasse befindet eingesetzt. Die Arme fallen nach vorne durch Eigengewicht, manchmal von einem Federsystem unterstützt
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Windfeste Arme
Die Arme einer Fallarmmarkise können mit Federn und Verstrebungen ausgestattet werden, um extra Druck auf die Fallschiene auszuüben. Dies wird windfest, manchmal sturmfest, genannt, allerdings ohne dazugehörige Qualifikation. Die Einteilung in Windklassen laut NEN 13581 ist besser zu berücksichtigen.
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Gleitarme
Gleitarme gleiten durch ein Federsystem nach oben. Der Scharnierpunkt bleibt nicht wie bei traditionellen Fallarmen auf der Stelle, sondern zieht mit dem Ausrollen der Markise nach oben. Dadurch können Fallarmmarkisen mit Gleitarmen auch über Terrassen eingesetzt werden. Heutzutage kommt dies nicht mehr so oft vor, da diese Funktion von Gelenkarmsystemen übernommen wurde.
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Rollläden
Rollläden haben denselben Aufbau wie Rollos, nur dass ein Achteckrohr in einem Lamellenpanzer liegt. Der Tuchrollendurchmesser, die Lamellendicke und die zu erreichende Höhe bestimmen den Rolldurchmesser. Dieser bestimmt auch die Mindestgröße für das Gehäuse. Nur bei Neubau können Einbaurollläden verwirklicht werden, später handelt es sich meistens um Vorsatz- oder Aufbaurollläden. Bei Einbaurollläden können Gehäuse und Seitenführung im Fensterrahmen verarbeitet werden.
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Muffeln
Aluminium und Stahl können gemuffelt werden. Dies ist ein Lackierprozess bei dem Puder auf die Oberfläche gespritzt wird, das ber Erhitzen im Ofen schmilzt und so verbindet. Siehe auch Puderlack.
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RAL-Farbe
Die Muffelfarben werden in sogenannten RAL-Nummern angegeben. Das steht für „Reichs-Ausschuß für Lieferbedingungen“, 1927 entstanden mit 40 Farben und inzwischen hunderte von Möglichkeiten. Das deutsche RAL-Institut verwaltet diese Farbsysteme. Wikipedia bietet eine Farbübersicht, das RAL-Institut hat eine Liste mit Nummern und Namen und verkauft originale RAL-Fächer. Wie diese Farben rüberkommen liegt an Ihrem Bildschirm und seiner Einstellung. Die Farben auf Wikipedia sind nur eine Vorstellung und nicht maßgebend!
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Strukturlack
Struckturlack wird von den verschiedenen Puderlackvertreibern geliefert. Es ist ein Puderlack, der nach dem Schmelzen ein raues Äußeres behält. Vorteil ist, dass Kratzer hierauf schwer zu erkennen sind. Es gibt keine eindeutige Norm: Einige Farben stimmen sehr mit den RAL-Farbsytemen überein, aber durch die raue Oberfläche ist dies schwer festzulegen.
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Gasfederarm
Windfester Arm mit Gas(druck)feder anstelle einer normalen Feder. Eine Gasfeder kann mehr Kraft ausüben mit oft kürzerem Federweg, die Spannung ist konstant und fluktuiert nicht durch Zug oder Eindrücken wie bei gewöhnlichen Federn.
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Mauerarten
Es gibt viele verschiedene Mauerarten. Zur Standardisierung werden zumeist eine begrenzte Anzahl Namen oder Typen verwendet. Unter „voll“ versteht sich maximal 15% Hohlraum, unter „gelöchert mit Strukturdichte“ zwischen 15% und 40% Hohlraum und unter „gelöchert mit Offenstruktur“ mehr als 40% Hohlraum.
Untenstehende Typen kommen oft vor:
Riss (freier) Beton C20/25
Vollbackstein (Mz 12)
Lochbackstein, strukturdicht (HLz 4, HLz 6, und Hlz 12)
Vollkalksandstein (KS 12)
Lochkalksandstein, strukturdicht (KSL 4, KSL 6, KSL 12)
Lochleichtbeton, Offenstruktur (Hbl2, Hbl4)
Lochbeton, Offenstruktur (Hbn 4)
Leichtbeton, Offenstruktur (Oostblok, TGL)
Porenbeton, Offenstruktur (P2, P4, P6)
Bei dieser Mauersorte kann es vorkommen, dass hierauf Isolations- oder Verputzlagen angebracht werden.
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Universaldübel
Meistvorkommender Dübel aus stabilem Kunststoff, meist Nylon. Mit den richtigen Bolzen und Schrauben kann dieser Dübel in vielen Situationen- auch bei Lochstein- weingesetzt werden. Nachteil ist, dass viel Spannung im Gestein oder sogar Risse entstehen können.
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Gewindebolzen
Meistvorkommender Bolzen für Markisenmontage, meist Edelstahl M10 oder M12. Montage geschieht auf Holz oder in Kombination mit einem Universaldübel.
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Durchsteckanker
Ein Durchsteckanker ist eine Klemmverbindung, hauptsächlich für Montagen in Beton. Durch festdrehen der Mutter wird der Konus in den Expansionsclip gezogen und klemmt sich so gegen die Bohrwand.
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Injektionskleber
Injektionskleber besteht aus Zwei-Komponenten-Injektionsmörtel, der in das Bohrloch- oder bei Lochgestein mit Strukturdichte in die Ankerhülse- gespritzt wird. Daraufhin wird hierin eine Gewindestange platziert. Vorteil von Injektionskleber ist, das keine Spannung in der Mauer entsteht.
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Schraubanker
Dieser Anker verzapft sich automatisch beim Andrehen im Beton. Hierfür ist der Durchmesser der Vorbohrung von Belang.
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Distanzrohr
Bei Isolation an Außenwänden gibt es keinen druckfesten Untergrund. Um diesen herzustellen, werden Löcher in die Isolation geschnitten/ gebohrt und mit Hartholz/ Kunststoff derselben Dicke (oder 2mm weniger für extra Putz) aufgefüllt. Im Holz/ Kunststoff (Distanzhalter) befinden sich dann die Bolzenlöcher, außerdem sind spezielle Anker erhältlich.
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